HBCD-Dämmstoffe sind keine gefährlichen Abfälle mehr

Die Politik hat endlich den Rückwärtsgang eingelegt in Sachen HBCD-Dämmstoffe. Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat der neuen seit Anfang September 2017 gültigen Verordnung zugestimmt, nach der HBCD-Dämmstoffe dauerhaft wieder als ungefährliche Abfälle einzustufen sind.

Vom Verfahren her gilt, dass zu entsorgende HBCD-haltige Abfälle von den Betrieben getrennt gesammelt werden müssen. Dafür besteht auch eine Nachweispflicht. Wer also HBCD-haltige Dämmstoffe entsorgen will, braucht einen Übernahmeschein vom Entsorgungsbetrieb, der sowohl die entsorgte Menge als auch deren fachgerechte getrennte Sammlung bescheinigt. Das hört sich einfach und unbürokratisch an, hat aber einen kleinen Haken. Denn der Gesetzgeber fordert hierfür von den Entsorgern ein spezielles elektronisches Nachweisverfahren. Da wird erst die Praxis zeigen, ob gerade die kleineren Entsorger diesen zusätzlichen Aufwand tatsächlich auf sich nehmen oder den HBCD-haltigen Abfall gar nicht erst annehmen.

In den Verbrennungsanlagen wiederum kann die energetische Verwertung auch zusammen mit anderen Abfällen erfolgen. Es gibt aber Anlagenbetreiber, die generell HBCD-haltige Dämmstoffe nicht als eigene Charge, sondern nur als kleinen Anteil unter zehn Prozent in einer Abfallmischung annehmen.

So spricht zwar Bundesumweltministerin Barbara Hendricks davon, dass die Verordnung zu einer dauerhalften Lösung führe. "Wir schaffen die Grundlage dafür, dass die Entsorgungspreise gerade für Dämmstoffe mit HBCD langfristig stabil bleiben. Gleichzeitig ist garantiert, dass solche Abfäle dauerhaft sicher und umweltverträglich entsort werden und dies auch gründlich überwacht werden kann."

Doch letztlich wird sich erst in der Umsetzung zeigen, wie das Zusammenspiel von Handwerkern, Entsorgern und Anlagenbetreibern funktioniert und ob der Entsorgungsstau sich tatsächlich im Sinne der verarbeitenden Betriebe auflöst.

 

Quelle: "Das Dach", das Magazin der ZEDACH-GRUPPE 2017 / III

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